4. Juni 2013

Hang loose am Brouwersdam

Hang loose!
"Hang loose!", ist der Gruß unter Surfern, die man in großer Anzahl bspw. am Brouwersdam in Holland antreffen kann ... denn dort ist Kitesurfing angesagt.

Das ist jetzt das zweite Mal, dass ich Kiten war und endlich kann man(n) von "fahren" sprechen ... und zwar in beide Richtungen :) Anders als bei den meisten Sportarten mit einem Board gibt es hier nicht "Goofy" (rechter Fuß vorne) oder "Regular" (linker Fuß vorne) als bevorzugte Variante: Beim Kiten muss man beides beherrschen; denn fährt man nach rechts, ist der rechte Fuß vorne und links eben anders herum. Man kann auch Switch fahren, aber das macht die Kitesteuerung schwieriger; daran ist für mich als Anfänger also erst mal nicht zu denken. Wie gesagt, endlich mal gefahren; trotzdem hat man gemerkt, dass ich sonst Regular fahre, denn nach links ging es einfach etwas besser :)

Blick über den Strand am Brouwersdam mit Kitern im Wasser
Eine Sache, die man in der Kiteschule beigebracht bekommt, kann man, wie man auf dem nächsten Bild gut sehen kann, übrigens gleich vergessen: Abstand zwischen zwei Kitern: doppelte Leinenlänge! "ROFL", war so mein erster Gedanke. Kiteleinen sind 25 - 30 Meter lang ... mehr brauche ich dazu wohl nicht sagen.

Ein "paar" Kiter sind unterwegs


Ehrlich gesagt sieht's auf die Entfernung schlimmer aus, als es ist. Wir haben uns tatsächlich auch als Anfänger noch in dieses Kiterfeld eingereiht und konnten recht entspannt üben, nur doppelter Leinenabstand, das haut einfach nicht hin.

Wenn ihr Kiten lernen wollt, macht es nicht wie ich und startet in Spanien in Empuriabrava, sondern hier am Brouwersdam. Hintergrund ist folgender: Als Anfänger befindet man sich leider mehr neben dem Board, als oben drauf. Da ist es leichter, wenn man einen großen Stehbereich im Wasser hat. Das hat Empuriabrava aber leider nicht zu bieten. Hier am Brouwersdam gibt's locker 100-200 Meter Stehbereich. Wenn's einen also hinschmettert, kann man mit Kite gemütlich zu seinem Board laufen und es wieder einsammeln. Außerdem sind hier die Wellen nicht so hoch, was das Fahren (wenn's denn dann endlich klappt :) ) sowie das Aufsteigen aufs Board erleichtert.

Hier noch ein paar weitere Eindrücke vom langen Kitewochenende. Leider haben wir es versäumt, auch mal ein paar Leute auf dem Board stehend zu fotografieren ... ich hole das nach.


Die beiden, die mich zum Kiten gebracht haben:
Claudi & Thomas
Zwischendrin was snacken
Ab ins Wasser 1 Ab ins Wasser 2

Chris in seinem Element
Ein großes Dankeschön geht an Chris, von dem die meisten Bilder in diesem Blogpost sind. Ich war mehr mit meiner GoPro beschäftigt und hoffe, dass ich von diesem Trip bald ein kleines Video zusammengestellt bekomme.





















Da alleine der Kite-Trip über das lange Wochenende ging, gibt es sonst von der Woche nicht so viel zu berichten. Meine Sportstatistik geht wieder in Richtung "normales"-Level (für mich normal ;) ) .. und NIKEFUEL steigt auch weiter an. Da das Fuelband aber leider nicht Wasserdicht ist, gab's für's Kiten auch kein FUEL ... irgendwas, is' ja immer.

Interessante Filme/TV-Shows
  • Len 10 (wenn ihr mal sehen wollt, wie hoch man mit einem Kite kommen kann)

Meine Sportstatistik der letzten Woche

 Studio       1,5h 
 Basketball         2h 
 Kitesurfen                              9h 
 Gesamtzeit                                               12,5h 

 NIKEFUEL                                   23.471

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