5. August 2013

Cooler Bikepark

Endlich, nach 5 Wochen, schaffe ich es mal wieder, einen Blogpost zu schreiben. Ich würde sagen, dass das "nobbiWeekly" wohl doch nicht so einfach bei zu behalten ist, wie ursprünglich geplant ... auf der anderen Seite war das Wetter in den letzten Wochen so geil, dass ich natürlich lieber Sport mache, als darüber zu schreiben :)
Wie auch immer, jetzt gibt's ja wieder einen Post. Ich fange diesmal einfach mit der Sportstatistik der letzten Wochen an, die definitiv nicht schlecht ausfällt:

 Joggen      1h 
 Basketball         8h 
 Wakeboarden           9h 
 Studio                       14h 
 MTB                              15h 
 Gesamtzeit                                                  47h 

 NIKEFUEL (5 Wochen)                          138.412

Jetzt zum eigentlichen Thema, wie im Titel schon angekündigt:
Ich spreche vom Bikepark in Winterberg, dem ich dieses Wochenende einen Besuch abgestattet habe. Hier gibt's wirklich für jeden etwas und obwohl ich echt regelmäßig dabei bin, mich beim Downhill und Singletrail fahren zu verbessern .. der Park zeigt einem gleich, welche Level man alles noch lange nicht erreicht hat. Wie auch, die Strecken hier um Taunus rund um den Feldberg kommen natürlich noch lange nicht an das ran, was der Bikepark zu bieten hat.

Um im Bikepark mitspielen zu dürfen, muss man "offiziell" Vollprotektoren haben, also Knie-, Ellenbogen- und Oberkörperschutz sowie Fullfacehelm. 
Hier mein aktuelles Set:

O'Neill Schienbein/Knieschoner Kombi
Sixone Fullface und O'Neill Underdog Jacke

"Offiziell" sage ich, weil das niemand prüft, es steht einfach nur auf jedem Schild dort.
Egal, ob jemand prüft, mit welchen Schonern man die Berge runterbügelt oder nicht, ihr solltet euch mit Protektoren ausstatten, wenn ihr hier fahrt; alles andere grenzt schon an Selbstmord... und da wir gerade von Selbstmord reden .. da ist diese Downhillstrecke (iXS Downhill), auf der ich gleich mal meine Protektoren getestet habe :D
Die Strecke ist teilweise so steil, dass Fahren und Bremsen die gleiche Geschwindigkeit bedeuten; wenn's dann noch ein wenig nass und matschig ist, dann tschüss. Die Streckendesigner wußten glücklicher weise wo ich ohne Fahrrad hin wollte, daher bin ich statt 4 Meter den Wald runter zu kugeln, einfach in einem orangen Absperrnetz hängengeblieben.

Am besten hat mir für den Anfang die 4 Cross Strecke gefallen. Endlich mal mit beiden Rädern in der Luft, das macht schon Spaß. Da auf dieser Strecke keine Wurzeln oder unwegsamer Untergrund ist, traut man sich gerne mal mit mehr Speed. Was mir auf jeden Fall noch fehlt, ist die richtige Höhe und Weite, denn nach dem Absprung oben im Flat statt auf der anderen Seite in die Landung zu springen, geht schon ordentlich auf die Knochen.

Die North Shore Strecke habe ich total unterschätzt. "Sind doch nur 1 Meter breite Bretter in 1-2 Metern Höhe die total eben sind", war ursprünglich meine Einstellung zu diesem Trail, aber der Kopf lässt es einfach nicht zu. Auf Brettern in 2 Metern Höhe zu fahren, ist schon eine ganz neue Herausforderung und ich spreche hier nicht von der Fähigkeit, richtig Fahrrad zu fahren, sondern die richtige Einstellung im Kopf zu dieser Sache zu haben.

In voller Montur mit der Truppe
Ich kann den Bikepark auf jeden Fall empfehlen. Die Tageskarte für die Lifte kostet 24 EUR (5 EUR Pfand für die Liftkarte). Man kann also den ganzen Tag nur runter fahren und am Abend ist man trotzdem platt.

Leider ist es von Frankfurt aus eine echtes Rumgegurke um nach Winterberg zu kommen, denn hinter Marburg gibt's nur noch Bundestraße und Käffer mit tausenden von Blitzern, voll ätzend.

Wer Bock hat, mal mit zu fahren, einfach Bescheid geben. Ich denke nicht, dass ich das letzte Mal im Bikepark war.

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